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05.02.2010

3 Fragen – 3 Antworten an Gerald Ciolek

 
Am Sonntag startet MILRAM Kapitän Gerald Ciolek mit der Katar-Rundfahrt in das Radsportjahr 2010. Zusammen mit seinen Teamkollegen Servais Knaven, Roy Sentjens, Niki Terpstra und Wim de Vocht absolvierte der 23-Jährige am Tag vor der Abreise in den Nahen Osten eine lange Trainingseinheit in Belgien. Zwischen Gent und Melle wurden die wichtigsten Streckenabschnitte des ersten großen Kopfsteinpflasterrennens der Saison Omloop Het Nieuwsblad abgefahren. Team-milram.de sprach im Anschluss an die Trainingseinheit mit dem charismatischen MILRAM Kapitän.


Wie ist die Saisonvorbereitung im Winter für dich gelaufen?
Insgesamt bin ich mit der Vorbereitung zufrieden, es ist gut gelaufen. Ich bin früh ins Training eingestiegen, danach waren wir im Trainingslager auf Mallorca, was auch sehr erfolgreich war. Unsere „Neuen“ Roger Kluge, Roy Sentjens und Wim de Vocht wurden direkt integriert, wir verstehen uns wirklich gut. Von daher sind wir alle sehr gespannt auf den ersten Renneinsatz.

Letztes Jahr bist du auf Mallorca in die Saison gestartet, dieses Jahr in Katar. Wie kommt es zu diesem veränderten Saisonauftakt für dich?
Wir wollten in diesem Jahr ein bisschen was verändern. Ich habe mit der "Klassikermannschaft“ über den Winter viel trainiert, daher macht es Sinn zusammen mit dieser Truppe in Saison zu starten. Grundsätzlich ist die Katar-Rundfahrt ziemlich flach mit vielen Sprintankünften, da können wir einiges aus dem gemeinsamen Training direkt umsetzen. Wir harmonieren sehr gut miteinander und das müssen wir jetzt unter Wettkampfbedingungen bestätigen, um direkt für Erfolge zu sorgen.

Am Donnerstag habt ihr eine Trainingseinheit auf der Strecke von Omloop Het Nieuwsblad absolviert. Das Rennen findet erst am 27. Februar statt, warum würde die Strecke so früh schon abgefahren?
Durch den langen Winter waren die Straßen in Deutschland und der Schweiz in den letzten Wochen gar nicht oder nur sehr schwer befahrbar. Servais Knaven hatte uns in den letzten Tagen dann Bescheid gesagt, dass es in Belgien zurzeit trocken sei und wir dort trainieren könnten. Nach fast zwei Wochen auf der Rolle war es wichtig vor der Katar-Rundfahrt noch einmal richtig Gas zu geben und den Körper wieder hochzufahren. Wir haben mit Tempo über fünf Stunden lang trainiert und dabei die wichtigsten Passagen des ersten Kopfsteinpflasterrennens gesehen. Unsere "Klassikerfüchse" Servais, Roy, Niki und Wim kennen sich in der Region bestens aus und konnten einige Tipps geben. Außerdem konnten wir auf diesem Weg auch verschiedenes Material von Lightweight und Co. für die Rennen in dieser Region testen. Auch das war sehr nützlich.

Quelle: Team Milram

Frankenwald Tourismus
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