05.02.2010 Team Kuota-Indeland: Mit Spaß zum Erfolg
Mit einem um zwei Fahrer verkleinerten Kader startet das Team Kuota-Indeland in die Saison 2010. Das älteste deutsche Kontinental-Team bestreitet dann mit 14 Fahrern seine inzwischen zehnte Rennsaison und will neben den internationalen Einsätzen vor allem bei den deutschen Rennen glänzen. Darin eingeschlossen sind auch U23-Rennen wie die Thüringen-Rundfahrt.
„Der Nachwuchs liegt uns weiter am Herzen“, betont Teammanager Markus Ganser, der sein Team weiter verjüngt hat. Lediglich Björn Glasner (36), der seine letzte Saison bestreiten wird, Stefan Ganser (31) und Neuzugang David Kopp (31) sind jenseits der 30 Jahre, „alle anderen sind maximal 24 Jahre alt“, so Ganser weiter. Das Ziel des Stolberger Teams, inzwischen das älteste deutsche Team überhaupt, ist somit auch für 2010 klar: Junge Fahrer sollen an das Profigeschäft herangeführt werden. Zuletzt gelang das mit Andreas Stauff, der das Team Kuota-Indeland im Winter in Richtung Belgien zum ProTour-Team Quick Step verlassen hat. „Das freut uns natürlich sehr, dass Andreas für seine starke Saison belohnt wird. Wir wollten ihm deshalb keine Steine in den Weg legen, obwohl er bereits bei uns unterschrieben hatte“, war es für Markus Ganser selbstverständlich, das Talent aus Köln ziehen zu lassen. „Er war im letzten Jahr mit Abstand am besten“, fügt Ganser an, ohne aber seinen aktuellen Kader damit unter Druck setzen zu wollen.
Denn Erfolge will der Teamchef des Teams Kuota-Indeland nicht nur an Zahlen festmachen. „Im letzten Jahr hatten wir 23 Siege. Ich werde jetzt nicht sagen, es sollen 24 sein“, so der Stolberger. Vielmehr erwarte er von jedem Einsatz und Willen, „sowie eine gewisse Lockerheit und Spaß, dann kommen die Erfolge von ganz allein.“
Wie in den vergangenen Jahren hat das Team Kuota-Indeland keinen echten Kapitän. „Wir haben viele Köpfe und sind in der Breite sehr gut aufgestellt“, hat Ganser für jedes Terrain Spezialisten. Besonders in den deutschen Rennen wie Rund um Köln, Rund um Düren oder der Bayern-Rundfahrt sowie der Sachsen-Tour sollen die wieder für Furore sorgen. „In der Vergangenheit hat das ja immer gut geklappt“, erinnert sich Ganser gern zurück. Dass der neuformierte Kader mit sechs Neuzugängen ähnlich erfolgreich sein kann, daran hat Markus Ganser keinen Zweifel. Auch wenn er mit Andreas Stauff und Luke Roberts (zum Team Milram) zwei Leistungsträger abgeben musste. Das aber ist nur ein Beweis dafür, dass in Stolberg an der Weiterentwicklung gearbeitet wird und solche Abgänge in höherklassige Teams mindestens genauso wertvoll sind wie eingefahrene Siege. „Wir freuen uns auf die Saison“, kann Markus Ganser den ersten Start in die Saison, die mit den Beverbeek-Classics am 27. Februar beginnt.
Der Kader des Team Kuota-Indeland 2010:
Matthias Bertling, Stefan Ganser, Björn Glasner, Alexander Grad, Luc Hagenaars, Florenz Knauer, Michael Kurth, David Kopp, Marcel Meisen, Florian Monreal, Manman van Ruitenbeek, Alexander Schmitt, Daniel Westmattelmann
Im Anhang: Mannschaftsfoto des Team Kuota-Indeland (es fehlen Alexander Grad und Florenz Knauer) - Foto: Penno
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