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20.05.2004

Wenn am Dienstag, 8. Juni, die Wiesbauer-Tour das Kitzbüheler Horn erklimmt, ist die Seilbahnfahrt kostenlos

 
Die Vorgeschichte: Es war ein strahlend schöner Sommertag, der 6. Juni 2003. An diesem Tag war das Kitzbüheler Horn Etappenziel der Österreich-Radrundfahrt. Dennoch gab es lange Gesichter. Der Zuschaueransturm hielt sich im Vergleich zu einem Jahr zuvor in Grenzen.

Der Grund für das lahmende Interesse: Die Bergbahn AG hatte im Gegensatz zu 2002 keine Ermäßigung gewährt. Vor allem Familien kehrten bei der Kassa um, weil ihnen die Fahrt zum Ziel zu teuer war.

Heuer ist wieder mit einem Ansturm auf den Kitzbüheler Hausberg zu rechnen: Nach dem der Betreiber des Alpenhauses, Franz Reisch, sich schon Alternativen überlegt hatte (Busservice, keine Sperre der Mautstraße) setzten sich Bürgermeister Klaus Winkler, Tourismusobmann Christian Harisch sowie Manfred Filzer und Georg Hechenberger von der Bergbahn AG zusammen.

Sie fanden eine Lösung: Die Auffahrt wird gratis sein, die Kosten werden gedrittelt. Weil kein Vergleich gegeben ist, können die zu erwartenden Zuschauerzahl und die aufzubringenden Gelder nur geschätzt werden.

Gerechnet wird mit um die 30.000 Euro pro Partner. "Es freut uns, am gleichen Strang zu ziehen", sagen Winkler, Harisch und Hechenberger einhellig. "Es soll ein Fest am Berg werden, zu dem wir möglichst viele Leute begrüßen möchten", fügt Winkler dazu.

Es werden an diesem Tag nicht nur die Profis, sondern auch Amateure das Horn erstürmen. "In Kössen startet die Hervis-Bike-Challenge, die ebenfalls beim Alpenhaus endet", schildert Tourorganisator Wolfgang Weiss vom Österreichischen Radsportverband. Die Teilnehmerzahl ist auf 250 Radfahrer beschränkt worden.

Der Kampf Rad an Rad auf der schwersten Etappe im Verlauf der Wiesbauer-Tour wird vom Fernsehen eineinhalb Stunden lang direkt übertragen. Dabei scheut der ORF keine Kosten und Mühen: Zwei Hubschrauber werden als Relaisstationen über dem Tourtross kreisen, für die Aufnahmen wurde zwei spezialisierte Motorrad-Kamerateams aus den Niederlanden engagiert.

Quelle: http://tirol.com

Frankenwald Tourismus
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